Schaltschränke

„Von grünen und grauen Kästen… “

Das Streckentelefon ist als Standmodell oder, nach Abtrennen des Standrohres, an der Wand zu installieren.

Sinnvolle und authentische Ausstattungs-gegenstände sind die Würze des Landschaftsbaus. Die Firma Artitec, bekannt für Ihre Schiffs- und Gebäudemodelle, bietet in einem Kleinbausatz mit verschiedenen Schaltkästen und einem Streckentelefon solche Gegenstände an.  

Im Zuge der sich fortentwickelnden Technik in der Industrie und natürlich auch bei der Bahn, setzen sich die elektrischen Antriebe mehr und mehr durch. Natürlich benötigen diese Anlagen eine ausgeklügelte Schalttechnik, bei der die Betriebssicherheit im Vordergrund steht. Bevor die Mikrochip- und Prozessorentechnik Einzug hielten, wurden die Funktionen durch ausgeklügelte Relaisschaltungen gesteuert. Diese Schaltungen benötigten zumeist recht viel Platz und mussten gleichzeitig geschützt installiert werden. Nicht immer standen dafür separate Räume zur Verfügung. Deshalb entwickelte man spezielle Schaltkästen in verschiedenen Abmessungen, die ihren Inhalt gegen Witterungseinflüsse schützen.

Ebenfalls zur Sicherheitstechnik gehört die störungsfreie Verständigung des Personals mit der Leitstelle. Während dies heute zumeist über den Funkverkehr geschieht, standen dafür frührer ortsgebundene Fernsprecher zur Verfügung. Diese waren ebenfalls witterungsgeschützt in kleinen, abschließbaren Behältern untergebracht

Die aus Resin bestehenden Bauteile sind bereits fertig und sind nur noch farblich zu gestalten.

Die Firma Artitec bietet mit zwei unterschiedlich großen Schaltkästen ein weiteres schönes Ausstattungsdetail an.

Der Kleinbausatz ist sowohl im Maßstab HO (10.263), als auch in Spur N (14.163), für jeweils 4,90 € im ausgesuchten Fachhandel oder zuzüglich Verpackungs- und Versandkosten direkt bei Artitec Models (www.das-kontoor.de) erhältlich. Wer sich die anschließend beschriebenen Bauschritte ersparen möchte, kann die Gegenstände auch als Fertigmodelle (HO 383.33 + N 316.17) für jeweils 9,90 € erwerben. Die Packungen beinhaltet jeweils ein Streckentelefon, vier Schaltkästen in zwei unterschiedlichen Größen und vier Kabelschachtabdeckungen. Wie bei Artitec üblich, bestehen alle Teile aus dem Gießharz „Resin“.

Zunächst sind alle Bauteile von ihren Angüssen – Schwimmhäute – zu befreien und die Ansätze zu befeilen. Ein Zusammenbau entfällt, da die Teile bereits fertig gegossen sind. Lediglich die beiden großen Schaltkästen erhalten an der Vorderseite ein kleines Regendach. Dazu wird über den Türen ein Kunststoffstreifen von o,75 x 2,oo mm aufgeklebt und dann dem Dachverlauf angepasst.

Nach der Reinigung grundiert man die einzelnen Teile erst mit Weinerts Haftgrund (2698). Dann folgt der Farbauftrag mit der Spritzpistole. So werden die Schaltschränke „resedagrün (RAL 6011 – Weinert 2626) und das Streckentelefon „steingrau“ (RAL 7030 – Weinert 2638) lackiert. Während sowohl bei dem Telefon, als auch bei den Schränken die Griffe „silbern“ abzusetzen sind, erhalten sonst nur noch die unteren Rahmen der Schränke eine matt schwarze Lackierung. Nun folgen noch leichte Verwitterungsspuren und schon können die Bauteile aufgestellt werden.

Nicht nur die Bahn, sondern auch die Industrie und natürlich der Nachversorger benötigen  die vor Witterungseinflüssen schützenden Schaltkästen.

Dieser Kleinbausatz mit seinen vorbildgerechten und detailreichen Bauteilen, füllt eine weitere Lücke im dem ansonsten rechthaltigen Sortiment der Ausstattungsteile. Das Steckentelefon kann seinen Platz sowohl auf freier Strecke, als auch im Bw- und Bahnhofsbereich finden, während die Schaltkästen nicht nur bei der Bahn, sondern auch bei der Industrie und im Kleingewerbe eingesetzt werden können.

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