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Heilig`s Blechle...
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Zügig passiert der Rangierdiesel mit seinen Flachwagen die Stahlträgerbrücke, die mit dieser Belastung bestimmt keine Probleme haben wird
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Dabei ist die konstruktive Höhe des Blechträgers/Brückenträgers ausschlaggebend für die aufzunehmende Last. Die Träger können die Belastungen je nach Konstruktion in verschiedenen Positionen, wie z.B. direkt unter dem Gleis oder parallel neben dem Gleis, aufnehmen. Im vorliegenden Fall werden die Lasten aus dem Gleis über parallel verlaufende Schwellenträger auf die senkrecht zur Gleisrichtung liegenden Gitterträger übertragen und von dort in die seitlich zum Gleis angeordneten Brückenträger abgeleitet. Kreuzartige Windverbände verhindern eine parallele Verschiebung der Brückenträger. Seitliche Geländerhalter nehmen die zu Wartungszwecken notwendigen Gehwege auf. An den Enden werden die Lasten über Lager in die massiven Brückenköpfe aus Mauerwerk oder Stahlbeton übertragen. Die Lager sind auf einer Seite starr ausgeführt, während die andere Seite beweglich (Rollenlager) ist, um die thermische Längenausdehnung verwerfungsfrei zulassen zu können. Durch die Anordnung der seitlichen Brückenträger wird eine niedrige Gesamtkonstruktion möglich. Die Wahl der Konstruktion und des verwendeten Materials lässt eine materialsparende Brücke entstehen, die jedoch durch die Materialwahl auch einen nicht unerheblichen Wartungsaufwand erzeugt.
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Der Zusammenbau gestaltet sich als kurzweiliges Vergnügen. Dazu tragen auch die kurze aber sehr prägnante Bauanleitung und eine übersichtliche Konstruktionszeichnung bei. Dem Erbauer bleibt es überlassen, die Brücke zu löten oder zu kleben. Egal welche Arbeitsweise man wählt, sollte man die Bauteile vor dem Verbinden gründlich reinigen. Im Rahmen dieses Beitrages wurde die Konstruktion gelötet.
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Bei diesem Vorbild, welches in Krefeld am Niederrhein aufgenommen wurde, handelt es sich um eine artverwandte Konstruktion, die sehr viele identische Details aufweist.
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Die Nahaufnahme zeigt die vielen Details der vorbildgerechten Konstruktion.
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Für das Zusammenfügen der Brückenteile ist es hilfreich sich eine Montagelehre zu erstellen, die gewährleistet, dass die Brückenteile richtig ausgerichtet sind. Dazu wird eine „Grundlinie“ aus einem Aluminium-U-Profil mit Schraubzwingen befestigt. Daran legt man links und rechts Metallwinkel an. In dieses „U“ werden die Brückenteile eingelegt und das „U“ von oben wieder mit einem Hilfs-Profil geschlossen. Wenn alle Hilfsteile befestigt sind, legt man einmal zur Probe die Gitterträger (16) und dann die Windverbände (17) ein. Hier wird es sich zeigen, wie genau man die inneren Aufnahmen für diese Teile angeordnet hat. Sollte alles passen, prüft man nochmals die senkrechte Position der Brückenträger und beginnt dann mit dem Einlegen und Verlöten der Gitterträger. Wenn das erfolgreich gelungen ist, folgen die Windverbände. Dabei muss die Öffnung der U-Profile nach oben zeigen! Danach schliessen die Schwellenträger (12), die aus jeweils zwei U-Profilen bestehen, die Rohbauarbeiten ab. Es macht Sinn jeweils nach den einzelnen Arbeitsschritten die Lötstellen zu säubern, da einige Stellen nachher nicht mehr oder nur bedingt zugänglich sind.
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Neben dem vorgestellten Komplettbausatz wird Herr Jansen die Brücken demnächst auch als Fertigmodell anbieten. Diese Modelle sind dann bereits fertig lackiert und auf Wunsch auch mit Verwitterungsspuren versehen. Darüber hinaus werden neben diesen beiden Versionen auch einzelne Segmente oder Bauteile aus diesem Bausatz angeboten. So wäre es beispielsweise denkbar, dass man nur mit den seitlichen Brückenträgern eine Unterführung im Bereich des Bahnhofsvorfeldes nachbaut und dabei die Brückenträger an den Ein- und Ausfahrten der Unterführungen als seitliche Blenden verwendet. Eine Nachfrage unter info@jansen-service.de lohnt sich also in jedem Fall!
Das vorgestellte Modell ist aufgrund seiner Konstruktion vielseitig einsetzbar. Dies betrifft nicht nur den Standort, sondern auch die zeitliche Einordnung. So kann die Brücke aufgrund ihrer recht sparsamen Abmessungen, sowohl auf freier Strecke, als auch in Stadt- oder Industriegebieten verwendet werden. Zeitlich ist sie ab den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts einzuordnen und einsetzbar. Also erwirbt man mit diesem Bausatz nicht nur die Aussicht auf ein ungebremstes Bastelvergnügen, sondern erhält auch ein Modell was sich universell in unserer Modellbahnwelt einsetzen lässt.
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